WebServer Readme

Alles was es rund um einen WebServer bei mur.at zu wissen gibt.

Immer wenn im folgenden Text "meine.seite" steht, dann musst du das mit dem Namen deiner Seite (also z.B. jane.mur.at) ersetzen.

https mit letsencrypt

Die neuen WebServer haben standardmäßig https:// aktiviert. Dazu verwenden wir Zertifikate von letsencrypt.

Upload von Daten

Wenn du bislang deine Webseite manuell gewartet hast, und mittels SFTP/SCP Daten von deinem Rechner zu deinem Webspace erreichbar via login.mur.at kopiert hast, dann ändert sich einzig der Pfad. Statt wie bisher Daten nach /var/www/vhosts/meine.seite zu kopieren, kopierst du jetzt Daten nach /var/www/webserver/meine.seite/webseite oder /var/www/limes/meine.seite/webseite.

Wer surft auf meinen Seiten

Jeder Webserver hat seine eigenen Logdateien, also Dateien, wo bestimmte Vorkommnisse aufgezeichnet werden. Die sind nur für dich und das NOC lesbar. Du findest sie im Verzeichnis /var/www/webserver/meine.seite/logs.

Die Logdateien werden einmal täglich mittels awstats ausgewertet. Die Auswertung kannst du mit einem Webbrowser ansehen. Dazu richte deinen Browser auf die Adresse https://stats.meine.seite/, und melde dich mit den Daten aus der Datei /var/www/webserver/meine.seite/meine.seite/awstats.txt an.

Außerdem werden die Logdateien einmal täglich rotiert. Das heißt, jeden Tag wird z.B. eine neue Datei access.log angelegt. Die bisherige access.log wird zu access.log.1, die bisherige access.log.1 zu access.log.2.gz (also komprimiert) usw. Insgesamt geht das bis zu access.log.30.gz. Alle älteren Logdateien werden regelmäßig gelöscht.

Webapps installieren

Unter Webapps verstehen wir Software wie wordpress, drupal oder ähnliche. Die kannst du entweder selber installieren, oder du lässt dir das vom NOC machen.

ACHTUNG: mittlerweile arbeiten wir mit Docker Containern, in welchen die konkrete Webapp läuft. Das sind kleine abgeschlossene Einheiten, die sich von außen nicht mehr groß verändern lassen. Das bedeutet für dich, dass du unbedingt uns vom NOC hinzuziehen musst, wenn du eine spezielle Webapp verwenden möchtest, damit wir das entsprechende Docker-Paket konfigurieren!

Damit alles schön ordentlich bleibt ist es sinnvoll, eine Webapp in einem Unterverzeichnis zu installieren, und dann das DocumentRoot umzusetzen.

Kein .htaccess mehr?

Richtig! .htaccess funktioniert auf den neuen Servern nicht mehr, und das aus gutem Grund. Die Methode, den Server mit .htaccess anzupassen braucht nur, wer keinen Zugriff auf die Konfigurationsdateien hat. Das Problem mit .htaccess ist, dass der Server bei jedem Seitenzugriff die .htaccess Datei auswerten muss, und das kostet Zeit.

Du hast nun fast völlige Freiheit, deinen Server so zu konfigurieren wie du möchtest. Dazu braucht es kein .htaccess mehr. Im nächsten Abschnitt erklären wir, wo du das, was du bisher mit .htaccess gemacht hast nun in Konfigurationsdateien machen kannst.

Serverkonfiguration anpassen/ändern

Änderungen, die nur den Standardserver betreffen kannst du im Verzeichnis /var/www/webserver/meine.seite/config/apache2/vhosts.conf.d/ vornehmen. Jede Datei in diesem Verzeichnis, die die Endung .conf trägt, wird beim Neustart des Servers eingelesen, und erlaubt es dir, die Konfiguration zu ändern (also z.B. RewriteRules einzufügen, das DocumentRoot zu ändern oder ähnliche Dinge).

Im Verzeichnis /var/www/webserver/meine.seite/config/apache2/global.conf.d/ kannst du fast den gesamten Server umkonfigurieren. Wiederum einfach Änderungen in eine Datei mit der Endung .conf schreiben, und den Server neu starten lassen (Neustart muss vom NOC gemacht werden).


KategorieSupport KategorieWebapps

mur: WebServerReadme (last edited 2021-04-28 23:33:59 by RalphWozelka)